
Ein Chorvideo produzieren -
Wie geht das?
Der in der Michendorf-Wildenbrucher Kirchengemeinde beheimatete chorus vicanorum ist deutschlandweit einer von 10 Chören, mit denen der Chorverband in der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. (CEK) drei Chorvideos drehen wird.
Hierzu ist nicht nur der chorus v. vonnöten, sondern auch ein Technik-Team. Wer hat Lust, unser Technik-Team zu verstärken? Gerne hier melden: elke.wiesenberg@gemeinsam.ekbo.de
Es wird auf alle Fälle jede Menge zu lernen geben!
In den Bewerbungsunterlagen war u.a. folgendes zu lesen:
Darum geht’s:
Wir kommen zu euch und drehen euer Chorvideo. Dafür ist einen halben Tag lang Zeit. Der Dreh findet in eurer Kirche, eurem Probenraum oder wo auch immer statt – jedenfalls bei euch vor Ort.
Im Vorfeld besprechen wir nähere Einzelheiten. Vielleicht gibt es eine Art Technik-Team aus dem Umfeld des Chores, das an den Details interessiert ist und die Aktion plant – Location, Licht, Ton, Kamera, Schnitt etc. – das sind unsere Ansprechpartner.
Der Chor singt Musik seiner Wahl: zwei Stücke aus eurem Repertoire plus eines aus einer Auswahlliste, insgesamt drei Lieder/Choräle/Motetten/Sätze. Die Musik sollte alles in allem zwischen sechs und 15 Minuten dauern.
Die eigentlichen Aufnahmen dauern wahrscheinlich nicht länger als ein bis zwei Stunden. Technik-Team und/oder Chorleitung müssen aber mehr Zeit einplanen für das Drumherum: Aufbau, Einrichtung, Test, Umbau und und und. So ein Drehtag geht schnell rum.
Am Ende, schätzungsweise zwei Wochen nach dem Dreh, habt ihr drei Chorvideos – und jede Menge gelernt, wie man das macht. Den nächsten Dreh könnt ihr alleine stemmen …
Hintergrund:
Immer mehr Chöre wollen Videos von sich ins Netz stellen. Aber wie macht man das richtig? Wie erstellt man mit überschaubaren Mitteln und etwas professioneller Unterstützung ein Chorvideo, das sich sehen und hören lassen kann? Genau dabei hilft der Chorverband mit dieser Aktion – euch und allen anderen Chören.
Wir drehen gemeinsam und finden den pragmatischen Mittelweg zwischen „einfach mit dem Handy draufhalten“ und einer aufwendigen TV-Produktion. Aber die Qualität stimmt! Dabei gewinnen alle Beteiligten praxisnahes Know-how zu so einem Dreh; wer möchte, kann zusätzlich noch tiefer einsteigen und Spezialwissen erwerben.
Die Erfahrungen aus mehreren Drehs fließen ein in einen Leitfaden für Chorvideos, der später allen evangelischen Chören zur Verfügung steht. Der Chorverband finanziert das Ganze mit Fördermitteln.